Bildungshaus St. Martin Bernried
Kloster der Missions-Benediktinerinnen

Pfingsten

Liebe Freunde, Gäste und Besucher unseres Bildungshauses St. Martin und Kloster der Missions-Benediktinerinnen in Bernried!
Mit diesen Bildern und dem Gedicht von Teilnehmern unserer Seminare wünschen wir Ihnen die österlich-pfingstliche Erfahrung von der Liebe und Kraft des Geistes Gottes, der alles zu wenden vermag.

Mögen wir IHM vertrauen im Licht Jesu Christi und uns für seinen Heiligen Geist öffnen.

Herzlich grüßen Sie Ihre Missions-Benediktinerinnen von Bernried.

 

Pfingsten
kein liebliches Fest
es sprengt den Rahmen
unserer Ängste
Wünche
Vorstellungen
Pfingsten
kein liebliches Fest

 

         
(I.M.)

 

 

 


Misereor Sonntag 2018

„Heute schon die Welt verÄndert?“
Gutes Leben für alle – gemeinsam mit der Kirche in Indien!

 Unter diesem Motto feierten wir den Misereor-Sonntag, am 18. März 2018 in der Pfarrei St. Martin Bernried am Starnberger See. Musikalisch begleitet vom Aktzente Chor erlebten wir einen lebendigen und beeindruckenden Gottesdienst. Im Mittelpunkt stand die Lebenssituation der Menschen in Indien und die Frage nach einem guten Leben dort und hier. Um dem Ausdruck zu verleihen, gab es ein Puzzle Teilen im Gottesdienst. Die zentralen Worte in der Mitte des Puzzles waren Gerechtigkeit, Bildung, Essen/Trinken/Wasser, Klima/Umwelt. Drumherum gesellten sich schnell die Puzzleteile der Gemeinde. Es ging um die Frage: Was können wir tun, um die Welt zu mehr Lebensqualität für alle zu verändern? Die Antworten wurden auf die Puzzle Teile geschrieben. Alle ob groß oder klein waren ganz aktiv und interessiert dabei. Schnell entstand ein rundes und farbenfrohes Puzzle. Wir teilten unsere Erfahrungen im Gespräch über die Lebenssituationen und Lebensweisen, die uns mit allen Menschen in der Welt verbinden. Einige Gedanken dazu, dieses Puzzle ist rund ein Bild für Ganzheit und Fülle. Die Puzzleteile greifen ineinander. Ein Sinnbild dafür wie wir Menschen in Bernried, in Indien und in der Welt verbunden sind und wie wir uns gegenseitig bedingen. Unser Tun und Lassen greift ineinander und betrifft das Leben der Menschen anderswo in der Welt. Wir bedingen uns immer und überall gegenseitig.

Nach dem Gottesdienst erwartete uns ein leckerer Eintopf aus der Klosterküche der Missions-Benediktinerinnen Bernried. Während des Solidaritätsessens (Fastenessen) gab es weitere Impulse zum Thema „Heute schon die Welt verÄndert“. Insbesondere fand der Aktionsfilm und das Puzzle aus dem Gottesdienst große Beachtung und Wertschätzung unter den Besuchern. Abschließend erhielten alle Besucher einen Misereor Pflanzbleistift als Dankeschön und anlässlich des 60-jährigen Bestehens von Misereor.

Ein lebendiger und schöner Misereor Sonntag ging zu Ende. Wir alle spürten, ja auch wir können in unserer kleinen Welt, die große Welt mitverändern.

Sr. Helga Gabriela Haack

 


Weltgebetstag 2018 – „Gottes Schöpfung ist sehr gut“

Wo bitte liegt denn Surinam?

Hätten Sie’s gewußt? Beantwortet wurde diese Frage beim Weltgebetstag im Gartensaal des Klosters der Missions-Benediktinerinnen in Bernried. In einer kurzweiligen Präsentation mit farbenfrohen Bildern konnten die rund 60 GottesdienstbesucherInnen Surinam näher kennenlernen. Der kleinste Staat Südamerikas ist knapp halb so groß wie Deutschland, hat aber nur 540 000 Einwohner. Diese leben größtenteils an der Küste, da 90% des Landes von undurchdringlichem Regenwald bedeckt sind. So bunt wie die Artenvielfalt im Regenwald ist auch die Bevölkerung: indigene Ureinwohner, afrikanisch-stämmige Maroons, Menschen indischer und javanischer Herkunft, Chinesen, Araber und Europäer. Es herrscht ein friedliches Nebeneinander der Kulturen und Religionen.

Aber Surinam kämpft auch mit Problemen: Nach dem Einbruch des Rohstoffexports steckt das Land in einer tiefen Wirtschaftskrise. Durch massiven Goldabbau wird das Trinkwasser mit Quecksilber verseucht. Regenwald wird illegal gerodet und die schützenden Mangrovenwälder an der Küste sind vom steigenden Meeresspiegel aufgrund des Klimawandels bedroht. Ein Umdenken ist dringend notwendig.

„Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ Mit diesen Worten haben uns die Frauen aus Surinam zum diesjährigen Weltgebetstag eingeladen und zunächst beschrieben, wie sie das Wunder der Schöpfung jeden Tag erleben, weil sie unmittelbar in und von ihr leben.

Nach der Lesung der Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis konnten dann die GottesdienstteilnehmerInnen aufschreiben oder zeichnen, was sie zur Schöpfung bewegt. Die Gedanken waren vielfältig und reichten von Bewunderung, Freude und Lob für dieses unfassbare Geschenk Gottes bis hin zu Sorgen über rücksichtslosen Umgang mit unserer Umwelt.
Es gab auch konkrete Vorschläge, was wir besser machen können, um die Schöpfung zu bewahren. Dass die Erde unserer Fürsorge anvertraut ist, also jede/r von uns einen Auftrag hat, daran sollten bunte Lesezeichen erinnern, die als Geschenk mitgenommen werden durften.

Engagement braucht es nicht nur zum Erhalt unserer Schöpfung, sondern auch auf dem Weg zu einer Welt, in der alle – auch Frauen – selbstbestimmt leben können.
Die Projekte, die durch den Weltgebetstag gefördert werden, sind Hilfe auf diesem Weg. Wie jedes Jahr gaben die GottesdienstbesucherInnen wieder ein beeindruckendes Zeichen ihrer Solidarität, indem sie einen Betrag von 321,40 Euro für die Projekte spendeten und außerdem fair gehandelte Produkte einkauften. DANKE !

Nach den letzten Takten der landestypischen Musik, die der Chor Akzente wieder bestens präsentierte, wurden die Tische gedeckt und das Büffet gerichtet.

Das Vorbereitungsteam aus Bernrieder und Iffeldorfer Frauen hatte köstliche exotische Speisen aus Surinam mit besonderen Zutaten zubereitet, und viele nutzten die Gelegenheit, sich kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.

Nächstes Jahr am ersten Freitag im März könnten auch Sie dabei sein!
Dr. Judith Kuhn-Müller, Bernried

 

 

 

 

 


Oberin in Bernried

Am 3. Oktober 2017 wird Sr. Hedwig Willenbrink von Priorin Sr. Ruth Schönenberger in einer kleinen Feierstunde für eine weitere Amtszeit von 3 Jahren als Oberin des Bernrieder Konvents eingesetzt.

 

 

 

 


60-jähriges Professjubliäum…

… von Sr. Emérita Nuß

Am 06. August 2017 feierten wir mit Sr. Emérita Nuß ihr Profess-Jubliäum.
Sie schaut auf 60 Jahre gelebte Ordensprofess zurück.
Gemeinsam mit den Bernriedern und weiteren Gästen feierten wir mit Sr. Emérita Nuß ihren Festtag.

Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen Ihr reichlich Segen für die noch kommenden Jahre

Sr. Emérita Nuß mit den Festgästen und dem Reneklodenbaum, ein Überraschungsgeschenk zum Professjubiläum.

Es gratulieren die Festgäste Sr. Hedwig Willenbrink, Anneliese Kellner, Sr. Emérita Nuß , Sr. Ruth Schönenberger, Bürgermeister Josef Steigenberger, Pf. Dr. Christian Hartl

  

Die Professkerze mit dem Sucipe me Domine

Ein Segensgruß von der Gemeinschaft

 


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